armin rohr
Störung die zweite

Ohne Titel („Im Zentrum der Explosion“), 2014
Bleistift, Acryl, Sprühlack auf Papier,
ca. 200 x 150 cm
Für mich sind meine Bilder voller Dynamik & Bewegung; ich versuche sie offen zu halten, der Betrachter kann die Möglichkeit wahrnehmen, weiter zu malen, zumindest im Kopf. Dadurch entsteht ein Teil der Bewegung in Bildern.
Ähnlich wie in einem guten Kinofilm, dessen Ausgang offen ist (abgesehen davon, dass sich im Film die Bilder bewegen). Der Film, der uns nach dem Kinobesuch noch beschäftigt, also in Bewegung hält, weil die Spannung einfach noch da ist. Im Kopf wird der Film weitergedreht, man will ihn zu einem Ende bringen.
Das Bild wird Teil des Raumes, zum Teil der Realität & zum Teil der Zeit in der wir uns bewegen.
Wir können uns fragen: Was geht da jetzt gerade vor? Während das Foto in aller Regel auf einen Vorgang in der Vergangenheit hinweist, hat das gemalte Bild keine Vergangenheit in diesem Sinn … es ist einfach jetzt da. Die Farben waren ja vorher in der Tube. Trotzdem erzählt das Bild eine Geschichte & diese Geschichte hat möglicherweise eine Vergangenheit. Es zeigt ja einen Vorgang, einen Prozess, der ja nicht in den Tuben angefangen hat. Und stellt vielleicht auch die Frage, wie dieser Prozess weitergehen könnte.
Entwurf
Ohne Titel, 2013/2014
Aludibond & Wandmalerei
Maße variabel
Manchmal kommt es vor, dass sich Menschen für meine Ideen begeistern. So auch in diesem Fall: Zu sehen ist mein Entwurf für eine Wand in einer Saarbrücker Immobilie. Eine Kombination von Wandmalerei & Arbeiten auf Aludibond.
Wird irgendwann nach Ostern 2014 realisiert.
2000
Ohne Titel, 2000
Acryl, Öl auf Leinwand, 200 x 280 cm
Privatbesitz
Eigentlich sollte an diese Wand im Foyer der Kassenärztlichen Vereinigung im Saarland eine aufwändigere Installation mit Aludibondplatten & Wandmalerei. Man entschied sich zunächst für eine ältere Arbeit von mir. Quasi als Platzhalter.
Der Platzhalter wird an der Wand bleiben.
Stattdessen soll ich nun einen ähnlichen Entwurf für die Wand gegenüber machen.
Auch gut.
Zeichen aus einer anderen Welt
Ein Regenbogen. Irres Licht. Und eine Flotte von drei Raumschiffen. Außerirdische! Wahrscheinlich Polkes höhere Wesen.
Und das alles spielt sich vor meinem vor meinem Atelier ab!
Für Euch
Ohne Titel („Silvesterselbst“), 31. 12. 2013
Tuscha auf rosa Papier
ca. 14,8 x 10,5 cm
Privatbesitz
Heute ungefähr 50 Selbstporträts aus dem Kopf geschlabbert. Tusche auf rosa Papier. Jedes sah anders aus.
Gespaltene Persönlichkeit? Egal.
Euch allen ein gutes neues Jahr 2014!
Bleibt gesund, habt Erfolg & werdet glücklich!
„Die Gier kennt kein Ende.“
„Es scheint an der Zeit, aufzuhören von „dem Kunstmarkt“ zu sprechen. Man spricht ja auch selten vom Lebensmittelmarkt. Es gibt Biobauern, und es gibt Nestlé. Es gibt Volker Diehl, und es gibt Larry Gagosian. Es gibt den Kunsthandel, und es gibt die Kunstindustrie, in deren Konzernen sich Kapital und Macht inzwischen ähnlich konzentrieren wie in der Musik- und der Filmindustrie. Und so wie Konzerne Märkte monopolisieren und junge Marken aufkaufen, greifen die sogenannten Megagalerien Künstler ab, die von kleineren Konkurrenten über Jahre aufgebaut wurden – mit dem Unterschied, dass diese ihnen freiwillig zulaufen; dass es für die Aufbauarbeit keine Verträge gibt und schon gar keine Ablösungssumme.“
Ein – wie ich finde – unglaublich deprimierender Artikel von Kolja Reichert in der Zeit.
Eigentlich unvorstellbar. Unfassbar. Beschämend.
Im Gegenzug möchte Georg Seesslen in der taz die Kunst (mal wieder) ganz abschaffen. Nun gut. Er meint es rhetorisch:
Vergleich
Die Skulptur von Michael Sailsdorfer am Eurobahnhof, dessen Arbeiten ich in aller Regel sehr schäzte, verliert momentan eindeutig gegen den Treppenhausturm des im Bau befindlichen Parkauses. Zumindest aus dieser Perspektive. Ich wünschte mir, der Treppenhausturm verbliebe mangels Geld des Investors in genau diesem Zustand. Herrlich!
Elodie Lanotte
Videostill aus der Arbeit „Plis“ (Falten).
Die Entscheidung ist gefallen. Bisschen traurig, dass es nicht 16 Preise gab; aber es kann ja nur eine geben:
Die Metzer Performance- und Fotokünstlerin Elodie Lanotte ist Preisträgerin des Kunstpreises Robert Schuman 2013.
Meinen Glückwunsch an Elodie.
Die Arbeiten von Elodie Lanotte sind noch zu sehen (unter anderen) bis zum 12. Januar 2014 in der Galerie K4 in Saarbrücken.
Kunstpreis Robert Schuman 2013
Ohne Titel, 2013
unterschiedliche Medien auf Wandmalerei
(Arbeiten auf geschnittenem Papier, gesägtem Aludibond & Aluminium; Sprühlack, Alkydharz, Öl,), gesamt ca. 305 x 1170 cm
Mein Beitrag zum Kunstpreis Robert Schuman 2013 in der Stadtgalerie Saarbrücken.
Kommt alle, die Ihr mühselig & beladen seid. Ich will Euch erquicken!
Anfang
Der Anfang ist gemacht. Meine Wand in der Stadtgalerie Saarbrücken. In den letzten zwei Wochen habe ich diese Wand jede Nacht wohl hundert mal immer & immer wieder bemalt und gestaltet. Immer wieder anders. Der Zug rollt. Es gibt kein Zurück mehr.
Letzte Variation vor dem Sturm
Ohne Titel, 2013
unterschiedliche Medien auf Wandmalerei
(Arbeiten auf geschnittenem Papier, gesägtem Aludibond & Aluminium;
Sprühlack, Alkydharz, Öl,), gesamt ca. 325 x 470 cm
Die Arbeit am rechten Rand besteht aus zwei Teilen:
Alkydharz auf Aludibond,
gesamt ca. 125 x 325 cm
Die Arbeit am rechten Rand:
Alkydharz auf Aludibond,
ca. 80 x 60 cm
Es fällt mir gerade schwer, meine Arbeit zu kategorisieren. Alles scheint variabel; ich kann die Parameter verändern, je nach Raum & Zeit. Natürlich, die bemalten Aludibondplatten sowie ausgeschnittene Arbeiten aus Papier oder Pappe leiben – sind Module oder Werkzeuge, mit denen ich auf die Malerei auf der Wand reagiere. Vielleicht aber auch umgekehrt.
Anfang
Ohne Titel, 2013
Acryl/Tusche & auf Raufaser, ca. 325 x 470 cm
Alles ist abgehängt. Nur noch die nackte Wand. Und Malerei. Auch schön.
Nächste Woche beginne ich in der Stadtgalerie Saarbrücken mit dem Aufbau für den Kunstpreis Robert Schumann 2013.
































































