Ohne Titel („Der alte Herr Nachbar“), 2010
Aquarell, Öl auf gefundenem, bemaltem Papier, ca. 32 x 24 cm
Die Teilnehmerin eines Zeichenkurses benutzte dieses Papier, um ihren Pinsel abzustreifen & wollte es am Ende wegwerfen. Darf man natürlich nicht zulassen. Zufall. Gelingt immer dann, wenn man es nicht unbedingt will.
Ohne Titel, 2010
Bleistift, Aquarell auf Papier, 14,7 x 20,8 cm
Es ist doch nun einmal so: Ich scheine, die Menschen zu benutzen. Ich brauche eben einen Anlass, zu malen oder zu zeichnen. Und dann arbeite ich mich an ihnen ab, drehe sie durch die Mangel, Knete & quetsche sie, forme & deformiere sie & irgendwann ist es egal, wer es war. Oder wann. Oder warum.
Ohne Titel („Gregor“), 2010
Öl auf beschnittenem Papier, ca. 28 x 32 cm
Ohne Titel („Gegor“), 2010
Öl auf beschnittenem Papier, ca. 28 x 32 cm
Gregor tauchte in einer Papierarbeit auf. Nachdem ich die Arbeit versaute – es folgten einige vergebliche Rettungsversuche – wollte ich ihn ihn zuerst wegwerfen. Ich entschloss ich mich, ihn aus der Arbeit auszuschneiden.
Ohne Titel, 2006
Bleistift, Buntstift auf Papier, ca. 29,7 x 42 cm
Auch diese Arbeit entstand während einer Zeichensession mit den Kindern.
Ich bin immer noch mit äußerst komplizierten & sehr kräftezehrenden Vorbereitungen – unseren Umzug betreffend – beschäftigt. Ein Jahrtausendumzug. Während ich mich durch Schubladen & Mappen mit Arbeiten wühle, um zwischen gut & böse zu unterscheiden, fallen mir immer wieder vergessene Blätter in die Finger. So auch dieses.
Ich weiß nicht mehr genau, wie das Blatt entstand. Ich erzähle ja immer Geschichten während des Zeichnens. Oder die Kinder befehlen mir, dies oder jenes zu zeichnen.
Bei diesem Blatt handelte es sich scheinbar um ein Triple-Selbstporträt mit Urzeit- & Science Fiction-Applikationen.