armin rohr
„Raum für gefallene Engel“

Ohne Titel („Raum für gefallene Engel“), 2005
Öl auf geschnittenem Aluminium
5 Teile, gesamt ca. 215 x 275 cm
Privatbesitz

Ohne Titel („Raum für gefallene Engel – Fallender Engel“), 2005
Öl auf geschnittenem Aluminium
ca. 40 x 100 cm
Privatbesitz
Der „Raum für gefallene Engel“ ist eine Arbeit aus 2005. Ursprünglich war eine Wandmalerei angedacht, ähnlich wie die in der Albert-Wagner-Schwimmhalle von 2003. Aber die schlechte Qualität des Untergrundes brachte mich auf eine andere Idee: Unregelmäßig geschnittene & bemalte Teile aus Aluminium. Und so gelangte ich witzigerweise wieder zu meinen Puzzles aus Paris.
2002 (Puzzle)

Ohne Titel, 2002
Acryl auf geschnittenem Karton, ca. 29,7 x 42 cm
Im Jahr 20002 war ich für ein halbes Jahr an der cité internationale des arts in Paris. Eher aus Mangel aus Ideen oder Langeweile gerundierte & zerschnitt ich irgendwann Karton & bemalte die einzelnen Teile, optimierte die Form hier & da, um sie danach wieder zusammenzusetzen.
Einige wenige Arbeiten brachte ich mit nach Saarbrücken.
Porträt: Übermalung

Ohne Titel, 2013
Öl auf Leinwand über Karton, 40 x 30 cm
Den da habe ich übermalt. War ja klar.
Könnte ein Projekt werden.
Regen & Wolken
Ohne Titel („Wolken über Partenheimer“), 2013
Kreide & Toner auf Papier, 21 x 29,7 cm
Am Wochenende leitete ich zwei Tage einen Kurs. Malerei. Eine Kursteilnehmerin brauchte einen Katalog sowie ein paar Kopien mit Arbeiten von Jürgen Partenheimer mit.
Wunderbare Kunst, wie ich finde.
Auf eine der mitgebrachten Kopien zeichnete ich Wolken. Wie man halt Wolken so zeichnet, wenn man welche braucht. Und einen Vorhang aus Linien. Könnte Regen sein. Regen aus dem Nichts.
Herzlichst!
Ohne Titel, 2013
Bleistift, Skizzenbuch, 21 x 13 cm
Meine herzlichsten Geburtstags-Glückwünsche an einen hoch geschätzten Kollegen.
Georg
Ohne Titel („Georg“), 2004
Acryl, Öl auf Leinwand, 60 x 60 cm
Privatbesitz
Georg hat mein Porträt der Hl. Edith Stein in der Kapelle der katholischen Hochschulgemeinde an der Uni in Saarbrücken gesehen.
Daraus entstand dieses Porträt von Georg. Weil er auf hohe Berge klettert, habe ich in den Hintergrund einen Teil des K2 (Godwin Austen) in Pakistan gemalt.
1996 (König)
Ohne Titel („Stylit“), 1996
Öl auf Pressspahn, 122 x 105 cm
Privatbesitz
Gelegentlich versuche ich, Ordnung in die vergangenen Jahre zu bringen. Regelmäßig scheitere ich. Ordnung ist ziemlich abstrakt. Eine Möglichkeit, Dinge zu sortieren & zu kategorisieren oder in eine Linie zu bringen. Am nächsten Tag ist man wieder unzufrieden mit den neuen Kategorien & Schubladen & richtet andere neue ein. Außerdem ist Ordnung ein Relationsbegriff. Es geht immer noch eine Spur chaotischer.
Tröstlich.
Es bleibt beim Versuch, bei dem aber immer wieder Ergebnisse der Vergangenheit in die Gegenwart gespült werden.
Zum Beispiel jene Arbeit aus 1996.
Nachtrag: 2013 wird alles anders!
Nicht abwegig: Letzten Mittwoch
Ohne Titel, 2012
Verschütteter Rotwein („Dripping“) auf Papiertischdecke,
sich selbst organisierende Malerei
Letzten Mittwoch während der Ausstellungseröffnung von Klaus Geigle im Saarländischen Künstlerhaus.
„Terraforming“
Die Malerei von Klaus Geigle ist unglaublich gut. Einfach lecker. Hingehen & sich delektieren!
Übergänge
Übergänge gestalten sich schwierig. Zumal, wenn es sich um eine Ankündigung von solcher Tragweite handelt:
“Ab Freitag, dem 7. Dezember 2012, male ich abstrakt.“
Das ist der Plan.“
Der 7. Dezember war gestern.
Frühling. Scheint mir die bessere Jahreszeit, den Plan in die Tat umzusetzen. Der Vierte Pavillon wurde auch nicht an einem Tag erbaut.
Im Übrigen: „abstrakt“ ist ein weites Feld. Ich streiche „abstrakt“ & setze „ungegenständlich.
Auf der Lauer
Heute Abend ist Eröffnung in der Galerie Neuheisel, Saarbrücken.
Der Maler ist anwesend.
Kommt alle, die Ihr mühselig & beladen seid. Ich will Euch erquicken!
Nebenbei
Meine Ausstellung im Städtischen Museum im Spital in Crailsheim ist noch zu sehen bis zum 18. November 2012.
Sowohl in Crailsheim als auch in Norden hielt ich meine Einführung selbst. Was dem Umstand geschuldet war, dass die Rede jeweils mit einem Honorar bezahlt wurde.
Auf musikalische Umrahmungen oder Untermalungen verzichte ich ja schon länger während meiner Eröffnungen. Stattdessen biete ich den Veranstaltern an, selbst ein Lied zu singen. Ich habe zwar keine musikalische Ausbildung & betätige mich auch sonst nicht als Performer, aber für musikalische Umrahmungen oder Untermalungen während einer Ausstellungseröffnung gibt es meistens einen Etat in Kunstvereinen oder öffentlichen Institutionen. Das ist natürlich richtig, aber ungerecht. Dem Künstler gegenüber. Finde ich.
Für meine Leistungen als Künstler, die ich für eine Ausstellung erarbeite, hat mir noch niemand freiwillig ein Honorar angeboten. Immerhin bin ich verantwortlich für Konzeption & Thema der Ausstellung, ich rahme Bilder ein, verpacke sie & transportiere sie an den Ausstellungsort, wo ich dann, je nach Umfang der Ausstellung auch schon mal ein paar Tage mit der Installation der Ausstellung beschäftigt bin.
Manchmal schreibe ich einen Pressetext; ich bin dafür verantwortlich, dass Texte & Bilder für Einladungkarten, Plakat oder Webseite pünktlich geliefert werden.
Wenn die Arbeiten hängen, tippe ich im Vorbeigehen sosolala eine Versicherungs- & Preisliste. Außerdem bin ich während der Vernissage anwesend, was ja bekanntlich Schwerstarbeit ist, denn während sich alle anderen langsam & allmählich bei einem Wein oder Prosecco entspannen, muss ich wachsam & konzentriert sein. Meistens werde ich vorher genötigt, für die Presse vor einem Gemälde zu posen, um der bescheuerten Zeitungsfoto-Konvention zu genügen. Dabei darf man natürlich nicht schwanken oder mit glasigen Augen ins Objektiv starren. Macht keinen guten Eindruck.
Einige Wochen später baue ich alles wieder ab & ein, verspachtele schön die Löcher in den Wänden & fahre die Bilder wieder nach Hause. Manchmal klebe ich einen Kaugummi an eine unscheinbare Stelle im Raum & stelle mir vor, dass er in einigen Jahren immer noch da ist – aber unentdeckt. Oder zeichne etwas mit schwarzem Edding oder Jaxon-Kreiden auf die Fliesen der Herrentoilette. Dabei lächle ich.
Und so weiter.
All diese Leistungen werden in aller Regel nicht honoriert.
Die Bedingungen, das äußere Umfeld, in dem eine Ausstellung stattfindet, sind natürlich unterschiedlich, je nach Museum, Kunstverein oder auch einer städtischen Galerie sind die Institutionen mal mit mehr oder meistens mit weniger Geld ausgestattet.
Für eine Rede & eine musikalische Umrahmung sind meistens Gelder vorhanden. Ein Etat für Transport ist selten. Wenn nicht, biete ich eben an, zu reden & zu singen. Denn mit dem Rede- & Gesangeshonorar kann ich meistens einen Teil des Transports finanzieren, wenn er nicht im Etat des Veranstalters drin ist. Bisher haben die Veranstalter auf meine Einlage verzichtet & das für die musikalische Umrahmung eingeplante Geld meistens auf den Transport umgelegt. Das heißt, ich zahle den Transport der Bilder aus meiner Tasche.
In Crailsheim & Norden waren die Bedingungen sehr unterschiedlich. Aber sie waren in beiden Fällen stimmig & akzeptabel.
Auch das Thema der Übernachtung war in beiden Fällen, wenn auch unterschiedlich, zu meiner vollsten Zufriedenheit geregelt. Es entsatnden keine Kosten. Manchmal muss man halt ein bisschen verhandeln oder pokern.
Während des Ausstellungsaufbaus wurde ich kulinarisch sehr verwöhnt, was mir persönlich sehr wichtig ist, denn mit einem guten Essen im Bauch geht mir die Arbeit leichter von der Hand. In beiden Institutionen wurde ich warm empfangen & tatkräftig unterstützt. Die Zusammenarbeit gestaltete sich unkompliziert & alles in allem hat es Spaß gemacht.
Ich arbeite nämlich nicht nur des Geldes wegen.
Tatkräftige Unterstützung & Hilfe während des Aufbaus ist nicht zu unterschätzen, gibt es doch Institutionen, wo lediglich jemand mit einem Schlüssel kommt, um die Tür aufzusperren, vor der man schon einige Zeit im Regen wartete. Anschließend steht der Künstler dann mehr oder weniger alleine in den Räumen, die er bespielen soll. Abends legt er sich in das Bett des Hotelzimmers, das er gebucht hat & auch aus eigener Tasche zahlt, einsam, Lichtjahre entfernt vom Ausstellungsort & von den Liebsten daheim & singt & weint sich leise in den Schlaf.
Man muss natürlich wissen, dass in öffentlichen Galerien, kleineren Kunstvereinen oder auch kleineren städtischen Galerien wenig bis gar nichts verkauft wird (Diese Erfahrung habe ich auch in meiner Eigenschaft als Vorstandsmitglied im Saarländischen Künstlerhaus gemacht – welches ich übrigens an dieser Stelle uneingeschränkt als Ausstellungsort empfehlen kann. Die Bedingungen dort sind nämlich – aus meiner Sicht – ungewöhnlich gut – im Gegensatz zur Webseite, die leider ungewöhnlich schlecht ist.)
Das Publikum ist meistens sehr interessiert & auch gut informiert. Das macht die Gespräche während der Eröffnung kurzweilig. In acht nehmen muss man sich allerdings vor regionalen Künstlergrößen, die sich unaufgefordert in Gespräche einmischen & ihre bunten Visitenkärtchen mit der aktuellen Homepage verteilen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Künstler es gibt.
„Wissen Sie, ich male ja auch“.
Natürlich gibt es auch Orte oder auch Unorte, an denen man unbedingt ausstellen möchte. Sei es des Ortes wegen, sei es der Ausstellung wegen oder sei es auch nur, weil ein ganz bestimmtes Projekt verwirklicht & gezeigt werden will. Ohne irgendwelche Etats. Oder man wird eingeladen. Von Freunden. Bei Freunden. Da freut man sich natürlich & fährt hin. Mit einem Auto voller Bilder. Aber das ist natürlich was anderes.
Künstlerische Arbeit wächst & gedeiht wo sie will. Und wo sie wachsen & gedeihen muss.
Aber Bilder auszustellen in der Hoffnung, sie zu verkaufen, ist noch keine Geschäftsidee. Auch Musiker & Redner werden schließlich nicht engagiert mit der Aussicht auf Zuhörer, die möglicherweise irgendwann eine Platte oder eine Rede kaufen wollen. Ich entgegne den Leuten immer, wenn sie mir kleinlaut sagen, dass ich ja die Möglichkeit habe, die Bilder auch zu verkaufen: „Ich will ja nix verkaufen!“
Ich plädiere hier nicht unbedingt für ein allgemeines Ausstellungshonorargesetz oder für eine Ausstellungsvergütung, wie es schon seit langem von Künstlern & deren Berufsverbände gefordert wird. Eher vielleicht für ein Honorar für meine Leistungen. Verkäufe sind dann so eine Art Sahnehäubchen.
Unterschiedliche Orte & Institutionen, unterschiedliche Bedingungen. Die Frage, ob ich mich als Künstler darauf einlasse, muss ich mir jedes mal selbst stellen & beantworten.
Vor allem: Man hüte sich vor all zu großer Selbstausbeutung. Das ist auf die Dauer nicht gut fürs Gemüt & die innere Befindlichkeit!
Das Leben ist schön!
(Nachtrag: In Crailsheim „ging was“, wie man so unter Kollegen sagt. Also tatsächlich ein Erfolg.)
Kommt alle, die Ihr mühselig & beladen seid. Ich will Euch erquicken!
Norden
Noch zwei Tage läuft meine Ausstellung im Kunstverein Norden. Die Zeit während des Aufbaus habe ich sehr genossen & das nicht nur, weil das Meer so nahe ist.
Kommt alle, die Ihr mühselig & beladen seid. Ich will Euch erquicken!
Nachtrag: Meine Rede in Norden
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich begrüße Sie zu meiner Ausstellung hier in den Räumen der KVHS
Norden.
Mein ganz besonderer Dank gilt Herrn Wolff für die Einladung des Kunstvereins Norden & den herzlichen Empfang sowie die Unterstützung während der Vorbereitung zu der Ausstellung.
In der Einladungskarte zur Ausstellung steht:
Einführung: der Künstler selbst …
Verehrte Gäste, was erzählt ein Maler, wenn er etwas über seine Bilder erzählt? Weiß ein Maler mehr über seine Bilder zu erzählen als ein Wissenschaftler, Kunsthistoriker oder Betrachter? Hat ein Maler weniger Fragen an seine Bilder? Hat ein Maler etwa die Antworten auf alle Fragen?
Die Bilder die Sie, liebes Publikum, hier heute sehen, stammen überwiegend aus den Jahren 2009 bis 2012. Sie entstanden im wesentlichen nach Fotografien – aus privaten Fotoalben, aus Zeitungen & Zeitschriften sowie aus dem uferlosen Internet.
Nachdem ich jahrelang zeichnete nach der Natur, figürlich malte, abstrakt malte, collagierte, kleine Objekte anfertigte, fotografierte & wieder nach der Natur zeichnete & malte, überlegte ich mir eines Tages ein völlig neues Konzept:
Ein Mensch im Raum.
Dieses Thema entstand während meiner Arbeit mit Studenten an der Hochschule, insbesondere beim Aktzeichnen. In der Regel werden ja Akte auf einem weißen Blatt gezeichnet. Selten sieht man den Raum oder eine Verbindung zum Raum oder dem Umfeld. Der Fokus liegt ja auf der menschlichen Figur. Aber mir ist & war in meiner Lehre diese Verbindung des Menschen zum Raum sehr wichtig. Egal, ob er hässlich, scheinbar unwichtig oder langweilig ist. Wir alle bewegen uns in Räumen.
Offenbar ein einfaches Thema.
Figürliche Malerei, figürliche Zeichnungen, Aquarelle. Porträts, Menschen, einzeln oder in Gruppen, Menschen in Räumen oder im Freien, in der Stadt, in der Natur.
Ich zeichnete & malte also nach Fotografien, variierte einzelne Bilder in unterschiedlichen Techniken, ohne wissen zu wollen, wohin die Reise geht. Das Malen nach einem Foto erlaubt es mir, ohne Umschweife & Überlegungen loszulegen. Klar war lediglich, dass die Fotografie Ausgangsbasis & Anlass für das Bild ist. Der Prozess führte mich mich über die Malerei weg vom Foto. Ich wollte weder etwas dazudichten noch Geschichten erzählen. Das ein oder andere weglassen oder reduzieren. Das Ergebnis sollte bestenfalls nur noch formal an das Foto erinnern.
Meine Figuren scheinen sich oft aufzulösen, sie verschwimmen mit dem Hintergrund oder sind nur noch als weiße Schemen wahrzunehmen. Möglicherweise verschwinden sie gerade oder sie beginnen zu materialisieren, Gestalt oder Form anzunehmen. Sie befinden sich in einem nicht eindeutigen Schwebezustand. Vielleicht ist es die Beobachtung eines Prozesses der Veränderung & gleichzeitig ein Versuch über die Unmöglichkeit, den Augenblick einfangen oder festhalten zu können.
Vielleicht auch der Versuch, diesen Moment ins Unendliche Auszudehnen.
Versuche. Immer wieder Versuche. Keine Behauptungen. Eher vorsichtige Fragen. Fragen an das Bild. Fragen zum Beispiel nach unserer Verortung?
Fragen an das Bild. Ja – auch ich stelle Fragen an meine Bilder!
Ähnlichkeit mit den porträtierten Vorlagen spielt kein keine Rolle. Im Gegenteil: Es ist die räumliche Situation oder auch die Art & Weise, wie Menschen vor der
Kamera posieren, sich inszenieren. Die Zufälligkeit eines Schnappschusses. Das Zusammenspiel von Figur & Raum.
Ich habe nichts gegen verzerrte Gesichtszüge, Fratzen oder Masken. Ich malträtiere oder liebkose meine Protagonisten. Verfremdungen scheinen den Blick auf das wahre Gesicht zu verstellen – mir scheint es aber manchmal, als legte ich überdeutlich eine verborgene Seite offen.
Das Undeutliche so deutlich wie möglich.
Aber auch in diesem Fall meine ich nicht die Person auf dem Foto – ich suche eine für mich allgemein gültige Form oder Aussage.
Die Wahl der Technik ist entscheidend für das Ergebnis. Manche Bilder werden in unterschiedlichen Variationen ausgelotet. Es scheint mir, als würde ich mich in Kreisen um einen Kern bewegen, aber dieser Kern bleibt unscharf. Dieser Kern hat mit mir zu tun, mit meinem Wesen. Aber auch mit Fragen an die Welt, die ich nur in Form von Bildern formulieren kann. Aber das Wesentliche dieses Kerns bleibt wie hinter einem Schleier verborgen.
Die Antworten dieser Fragen liegen im Bild. Es sind keine eindeutigen Antworten, sondern eher fühlbare Aussagen, die sich über das was zu sehen ist & wie es gemacht, ist dem Betrachter mitteilen können.
Mit jedem Bild, mit jeder Zeichnung, wird mir meine diffuse Vorstellung von dem, was mich treibt, greifbarer. Auch, wenn sie vermutlich unscharf bleiben wird. Aber so habe ich immer wieder Grund, zu fragen. In Form von Malen & Zeichnen.
Was bleibt, sowohl für mich als auch für den Betrachter, ist ein letzter Rest Unsicherheit. Etwas, was die Bilder & die Protagonisten der Bilder – so hoffe ich – rätselhaft erscheinen lässt. Rätselhaft & nicht von dieser Welt. So, wie ich mich manchmal fühle. Fremd, ein Fremdkörper, in der Welt. Jeder Betrachter hat andere Fragen an die Welt & das Bild. Diese Fragen kann ich als Künstler nicht beantworten.
So unterschiedlich die Fragen der Betrachter sind, so unterschiedlich werden die Antworten ausfallen, die das Bild geben kann.
Sie müssen nur bereit sein, hinzusehen & zu hören.
































































