Ab Freitag, dem 7. Dezember 2012, male ich abstrakt. Oder zumindest ungegenständlich.
Das ist der Plan.
Bis gestern glaubte ich noch ein Konzept zu haben …
Ab Freitag, dem 7. Dezember 2012, male ich abstrakt. Oder zumindest ungegenständlich.
Das ist der Plan.
Bis gestern glaubte ich noch ein Konzept zu haben …
Während ich in Crailsheim meine Ausstellung aufgebaut habe, wurde im Saarländischen Künstlerhaus in Saarbrücken die Gruppenausstellung „Ein Fest“ des Saarländisches Künstlerbundes eröffnet, der ich aus diesem Grund leider nicht beiwohnen (beiwohnen ist wirklich ein schönes Wort in diesem Zusammenhang) konnte. Es gibt auch keine Ausstellungsansichten zu sehen. Ich bin einfach nicht dazu gekommen.
Einzig der Aussschnitt eines Zeitungsartikels aus der Saarbrücker Zeitung bezeugt meine Teilnahme – nebst 42 weiteren Kolleginnen & Kollegen.
Mein Beitrag zu der Ausstellung war jenes Bild vom März diesen Jahres.
Die Ausstellungseröffnung war am 10. Oktober; die Ausstellung läuft noch bis zum 25. November.
Kommt alle, die Ihr mühselig & beladen seid. Ich will Euch erquicken!

Ohne Titel, 2012
Aquarell auf Aquarellpapier, 46 x 61 cm
Privatbesitz
Morgen fahre ich nach Crailsheim. Stadtmuseum im Spital.
Ich baue eine Ausstellung auf. Wie man so sagt unter Künstlerkollegen.
Der Titel der Ausstellung heißt: „Im Wesentlichen bin ich mir fremd.“ So steht es jedenfalls auf der Einladungskarte & auf dem Plakat.
In der Einladungskarte steht auch: „Die Einführung spricht der Künstler“
Das weckt Erwartungen. Man erwartet Antworten.
Aber ich habe wahrscheinlich ebenso viele Fragen an meine Bilder wie die Betrachter. Wahrscheinlich stellen auch Bilder eher Fragen als dass sie Fragen beantworten – sowohl dem Betrachter als auch mir.
Solange ich mit meinen Bildern Fragen stellen kann, werde ich malen oder zeichnen. Natürlich sind mir meine Bilder vertraut. Aber weil sie mir nicht alle Fragen beantworten, bleiben mir sie mir in gewisser Weise fremd.
Im Wesentlichen.
Ich versuche mich & mein Handeln über meine Bilder zu verstehen. Leider habe ich nicht viele Antworten auf die Fragen, die mir nach meinen Bildern gestellt werden.
Jedenfalls keine vollständigen Antworten. Es bleiben Bruchstücke. Fragmente. Ahnungen.
So sehe ich das.
Das wird das Thema meiner Einführung sein.
Kommt alle, die Ihr mühselig & beladen seid. Ich will Euch erquicken!

Ohne Titel, 2012
Mischtechnik & Zufall auf Pappe, 60 x 80 cm
Ich bereite Ausstellungen vor. Und tue andere nützliche Dinge.

Ohne Titel, 2012
Mischtechnik auf bedruckte, runde Pappe, Durchmesser 26 cm
Unbekannter Urheber

Ohne Titel, 2012
Mischtechnik auf bedruckte, runde Pappe, Durchmesser 26 cm
Unbekannte Urheber
Picknick auf dem Ormesberg. Ca. 16:00 – 17:45 Uhr. Sich selbst organisierende Malerei. Informel.
Ohne Titel, 2012
Aquarell auf Aquarellpapier, 46 x 61 cm
Meine Zeit in Wiepersdorf ist abgelaufen. Morgen breche ich auf nach Saarbrücken.
In Wiepersdorf fand ich vor allem einen verloren geglaubten Rhythmus. Oder vielleicht auch eine neue Struktur – was sowohl die Arbeit als auch das Leben betrifft. Das wirkte sich weniger auf die Bilder & Zeichnungen aus, als auf meine Befindlichkeit, auf meine Haltung zur Arbeit. Eine sehr gute Erfahrung zum richtigen Zeitpunkt.
Denke ich an die Heimat, treibt mich nur eine Frage um: Ist der Vierte Pavillon endlich fertig? Und: Ist die Fassade rosa, wie ich es gefordert habe?
Ohne Titel, 2012
Bleistift auf Papier, 21 x 29,7 cm
Der lange Arm in der Kunstgeschichte, z. B.: bei Cezanne – „Der Knabe mit der Roten Weste“.