armin rohr
2004

Ohne Titel („Lost“), 2004
Acryl auf Leinwand (ohne Keilrahmen), 216 x 392 cm
Privatbesitz

Ohne Titel („Klon“), 2004
Acryl auf Leinwand (ohne Keilrahmen), 216 x 343 cm
Privatbesitz
&
Ohne Titel, 2002/04
Acryl & Öl auf Leinwand, 85 x 240 cm
Privatbesitz
Im Jahre 2004 suchte ich einen Weg zur figürlichen Malerei. Es war eine Zeit des Übergangs. Kein Bruch, eher ein sich langsam entwickelnder Prozess. Ich wusste ja noch nicht genau, was ich wirklich wollte. In vielen Arbeiten in diesem Jahr finden sich Elemente der vergangenen, abstrakten Bilder (abstrakt war ich eigentlich nie – Anklänge an Figürliches, Fragmente, Chiffren oder Zitate waren immer in diesen Bildern zu finden. Ungegenständlich trifft es besser; in diesem Sinn war ich immer ein Grenzgänger.). Die Figur schaffte sich aber mehr & mehr Raum. Köpfe & Rückenakte waren Thema. Sie waren eine Art Anker, den ich warf, um den Bildern Halt zu geben. Um sie als gegenständlich zu markieren. Figürlichkeit in einem ansonsten abstrakten, nicht näher definierten, ungegenständlichen Raum.
Drunter & Dürer
Ohne Titel, 2019
Bleistift, Öl auf Papier, 42 x 29,7 cm
Blick aus dem Bürofenster der Geliebten & Ehefrau. Heute eher ein Alibimotiv denn wirkliches Anliegen, obwohl mir Fotos aus unterschiedlichen Jahreszeiten vorliegen – der Ausblick hat mich immer schon gereizt umzusetzen – vielleicht stimmte einfach der Zeitpunkt nicht.
Aus der Überschrift muss ich irgendwann mal was machen.
Außerdem brauche ich neue Pinsel, die alten sind fast alle durchgeschrubbt.
Amor
Süpermarket
Die geschätzte Kollegin Véronique Verdet eröffnet Ihren Süpermarket!
Vom 2. – 23. Dezember gibt es Kunst fürs Fest vom Feinsten & überhaupt noch mehr geschätzten Kolleginnen & Kollegen aus aller Welt! Anbei ein Artikel aus der Saarbrücker Zeitung zum Süpermarket.
Die beteiligten Künstler sind:
Andreas Golczewski (SB)
Andrea Neumann (SB)
Armin Rohr (SB)
Birte Spreuer (SB)
Caro Streck (Gießen)
Claudia Brieske (Berlin)
Claudia Vogel (SB)
Cone The Weird (SB)
Diane Jodes (Luxemburg)
Dirk Rausch (SB(
Hanna Järvenpää (Finnland)
Joni Majer (SB)
Lukas Ratius (SB)
Philipp Majer (SB)
Katja Pudor (Berlin)
Leslie Huppert (SB)
Malgorzata Sztremer (SB)
Martine Glod (Luxemburg)
Mirjam Elburn (Siegen/ NRW)
Natascha Pötz (Berlin)
Paetrick Schmidt (Berlin)
Susanne Ramolla (Potsdam)
Véronique Verdet (SB)
War and Peas (SB)
Eröffnung:
Sonntag, 2. Dezember 2018, 15:00 Uhr
Dauer:
2. bis 23. Dezember 2018
Öffnungszeiten:
Di – Fr 14:00 – 18:00 Uhr
Sa 11:00 Uhr – 18:00 Uhr
Statt über das langweilige Hüttendorf in der Stadtmitte zu laufen & sich über den Gestank von ranzigem, altem Fett, unfassbar schlechtem Glühwein, unerträglicher Musik & allzu viel Enge & Gedrängel zu ärgern: Ein paar Meter weiter könnt Ihr bei einem gepflegten Glas Crémant eintauchen in vorweihnachtliche Stille & Kontemplation & Euch ungehemmt dem Kunstgenuss & -konsum hingeben!
Süpermarket
Bismarckstraße 10 (gegenüber Moderne Galerie)
66111 Saarbrücken
Hier geht’s zum Süpermarket auf Instagram.
Kommt alle, die Ihr mühselig & beladen seid, ich will Euch erquicken!
Druck
Ohne Titel, 2018
FineArt-Print auf Hahnemühle William Turner 310g/qm, 65 x 40 cm
Handsigniert
Es gibt jetzt endlich einen FinArt-Print jenes Gemäldes: im Papierformat 65 x 40 cm (Druck ca. 51 x 37 cm), handsigniert.
Für 150,- Euro! Solange der Vorrat reicht.
Anfragen & andere Fragen beantworte ich gerne per Mail an: art(at)arminrohr.de.
Kommt alle, die Ihr mühselig & beladen seid, ich will Euch erquicken!
Mitnichten
Nein, ich finde es immer noch nicht ganz hervorragend, das größte öffentliche Kunstwerk aller Zeiten im Saarland. Ich mag mich einfach nicht dafür erwärmen.
Boing, boing, bomm!
Banksy hat es wieder allen gezeigt. Eigentlich finde ich den Gag gelungen. Noch gelungener finde ich allerdings die Reaktion der Käuferin & das ist dann vielleicht doch das Gegenteil von dem, was Herr Banksy erreichen wollte:
Ich musste an Ai Weiweis zusamengekrachten Turm während der Documenta 2007 denken:
Documenta-Chef Buergel, barfuß in einer großen Pfütze vor Template , sah den Einsturz als „nur konsequent“. „Die Trümmer lassen jetzt jede Menge Assoziationen zu. Und genau das will Kunst ja: anregen.“ Für Köhler habe keine Gefahr bestanden. „Für den Einsturz war ein solches Unwetter nötig, bei dem selbst der mutigste Bundespräsident das Weite gesucht hätte.“ Für den nächsten Tag hatte sich ein Käufer für Template angekündigt. Ai Weiwei zeigte sich direkt nach dem Einsturz dennoch optimistisch:
„Der Preis hat sich soeben verdoppelt.“
Der Preis hat sich soeben verdoppelt! Ist das nicht irre?
Damals, nach dem Lesen dieses Artikels, begann ich an Herrn Ai WeiWei & seiner „Kunst“ zu zweifeln. Nicht aber an seinen Fähigkeiten, aus Scheiße Geld zu machen!
Mittlerweile finde ich seine Arbeit nur noch doof.
Das gibt es nur in der Kunst. Beziehungsweise auf dem Kunstmarkt. Auf dem Kunstmarkt, der sich von der Kunst entkoppelt hat. Artefakte sind nichts weiter als Devotionalen & Trophäen für eine völlig degenerierte Schicht von superreichen Schwachmaten, die für völlig überteuerte Wracks & Ruinen bereit sind, jeden Preis zu zahlen, um ein eigenes Stück vermeintliche Kunstgeschichte zu besitzen!
Vor einigen Jahren fiel eine von mir bemalte & aufgehängte Aludibondplatte aus großer Höhe herunter & riss noch zwei weitere, kleinere Platten mit. Die Platten waren Teil einer Wandinstallation, die ich im Rahmen eines Kunst-am-Bau-Projektes für eine Institution realisiert hatte. Gott sei Dank war niemand in der Nähe. Die Platten waren völlig verbogen, an einigen Stellen war die Farbe abgeplatzt – hätte zu diesem Zeitpunkt eine Person unter der großen Platte gestanden – immerhin ca. 125 x 250 cm – sie hätte dieser Person wohl den Schädel gespalten.
Ich malte auf eigene Kosten komplett neue Platten & ließ die Platten fachgerecht & wieder auf eigene Kosten von einer Firma aufhängen.
Alles falsch gemacht. Ich hätte die verbeulten & verbogenen Platten wieder aufhängen & eine weitere Rechnung schreiben müssen:
„Hey! Der Preis hat sich soeben verdoppelt! Sie sind jetzt Besitzer eines eigenen Stückes der Kunstgeschichte!“ So geht das in Zukunft!
Alleh Hopp!
Schweinesonnen die dritte
Schweinesonnen III
mit Jens Andres, Jörn Budesheim, Magrit Gerhus, Christiane Hamacher, Klaus Harth, Vera Kattler, Ruth Lahrmann, Veronika Olma, Armin Rohr, Judith Rozsas, Gerhild Werner, Oliver Kelm & Maja Oschmann.
Nach Berlin & Kaiserslautern nun auch in Kassel!
Ausstellungseröffnung:
Freitag, 19. Oktober 2018,
19:30 Uhr
Ausstellungsdauer:
19. 10. bis 04. 11. 2018
Öffnungszeiten:
Fr – So, 16:00 – 19:00 Uhr
und nach Vereinbahrung
Telefon: 0561 / 31 65 420
Kunstbalkon e.V.
Frankfurter Straße 62
34121 Kassel
Kommt alle, die Ihr mühselig & beladen seid. Ich will Euch erquicken!

























































