
Ohne Titel, 2011
Farbspritzer, Schmutz, Licht
(& Schatten) auf Leinwand,
60 x 80 cm
Gestern. In meinem Atelier. Während der Veranstaltung.

Ohne Titel, 2011
Farbspritzer, Schmutz, Licht
(& Schatten) auf Leinwand,
60 x 80 cm
Gestern. In meinem Atelier. Während der Veranstaltung.
galerie carolyn heinz
im Galeriehaus Hamburg
Klosterwall 13
D-20095 Hamburg
+49.40.2878 2919
Mi-Fr 12-19 Uhr Sa 12-16 Uhr
Kommt alle, die Ihr mühselig & beladen seid. Ich will Euch erquicken!
Martin Kasper
„Kiev“, 2011
Malerei auf Linoleumplatte
Jenny M. Vogel
„Strange attraction“, 2011
Linoldruck auf Xerox-Kopie
Cassandra Emswiler
„Gilding the silk lily (for Frederick Walton)”
Mischtechnik
INVASIONEN / INVASIONS
Internationale Gruppenausstellung mit künstlerischen Kommentaren zum Thema
Kuratiert von Reinhold Engberding
2. Dezember 2011 – 28. Januar 2012
Eröffnung am Donnerstag, den 1. Dezember 2011, 19 Uhr.
Aus dem Pressetext:
„Was passiert, wenn man einer Gruppe unterschiedlichster Künstler aus verschiedenen Ländern und aus verschiedenen Sparten ein Thema und ein Material, das sie verwenden sollen, vorgibt? Sie nutzen ALLE Möglichkeiten.
Für die internationale Gruppenausstellung „Invasionen / Invasions“ hat sich der Kurator Reinhold Engberding genau diese Limitationen überlegt. Jeder der 28 Teilnehmer erhielt eine DIN A3 große Linoleumplatte und sollte diese in freigestellter Form für seinen Kommentar zum Thema verwenden. Herausgekommen ist eine große Bandbreite sowohl inhaltlicher als auch formaler Natur.
Mit dem Thema Invasion verbindet man spontan eine militärische Intervention. Darüber hinaus wird der Begriff aber auch im biologischen oder medizinischen Sektor verwendet. In welchen anderen Kontexten man sich diesem Begriff jedoch auch nähern kann, zeigt eindrucksvoll, spannend und amüsant die in der galerie carolyn heinz im Dezember und Januar laufende Ausstellung.
Thematisiert wurde beispielsweise das künstlerische Eindringen in einen (Galerie)raum. So baute etwa die niederländische Künstlerin Marjolein de Groen auf der Linoleumplatte ein Modell des Galerieraums und gestaltete darin eine Ausstellung mit ihren eigenen Arbeiten. Der Künstler Gerhard Lang (D/UK) gar zermahlte die Linoleumplatte zu feinem Staub, der zu Beginn der Ausstellung in den Galerieraum geblasen wird.
Der amerikanische Künstler Willie Baronet beschäftigt sich seit 1993 mit dem Thema Obdachlosigkeit und kauft für sein Projekt von Obdachlosen ihre selbst gemalten Pappschilder mit den unterschiedlichen Aufrufen, eine Grenzüberschreitung der üblichen Beziehung zwischen Obdachlosem/Bettler und Passant. Eines der Schilder montierte Baronet für die Ausstellung auf die Linoleumplatte und füllte sie über und über in winziger Schrift mit persönlichen Assoziationen zum Thema.
Heyd Fontenot (USA) wiederum lieferte eine Zeichnung mit dem Doppelportrait eines Künstlerkollegen. Der, ebenfalls Teilnehmer der Ausstellung, hatte in dem Glauben, die Linoleumplatte sei für ihn bestimmt, diese in einem unfreiwillig, jedoch zum Thema passenden, invasiven Akt aus Fontenots Atelier „entwendet“. In Wahrheit war eine Platte zu wenig in die USA geschickt worden, die nun fehlte.
Adam Veikkanen (AUS) thematisiert in seinem Beitrag die invasiven Qualitäten des Fernsehers. Dieser bestimmt die Positionierung der Möbel im Zimmer, schafft es, wenn er nebenbei läuft, Gespräche zu lenken oder den Blick auf sich zu ziehen, obwohl man dies gar nicht möchte.
Holger B. Nidden-Grien, bekannt als Mann der Wörter, nimmt das Wort Invasionen auseinander und schreibt einen zehnzeiligen Text über das In-sich-gehen in seinen Träumen; gedruckt wird dieser auf alte Kopfkissenbezüge.
Im Zentrum der Ausstellung stehen aber die vielfältigen Versuche, der Technik des Linolschnitts, wie sie noch in Zeiten des Expressionismus, aber auch durch Picasso meisterlich entwickelt worden ist, mit aktuellen künstlerischen Ansätzen ein neues Leben zu geben. Exemplarisch dafür sind die mit großer bildnerischen Kraft ausgearbeiteten Linolschnitte von Armin Rohr, B.C. Epker, Gabriele Langendorf, Anne-Barbe Kau, Jan Mladovsky, Adam Veikkanen, Jenny Vogel oder Ulrich Wellmann.
Diese Arbeiten zeigen zum einen die große Bandbreite der Ausdrucksmöglichkeiten innerhalb dieses Druckverfahrens. Zum anderen wird deutlich, dass ähnlich wie bei anderen traditionellen künstlerischen Techniken auch die etwas anachronistische Technik des Linolschnitts – in der Ausführung im übrigen selbst ein invasiver Akt – in eine moderne Darstellungsform überführt werden kann.“
galerie carolyn heinz
im Galeriehaus Hamburg
Klosterwall 13
D-20095 Hamburg
+49.40.2878 2919
Mi-Fr 12-19 Uhr Sa 12-16 Uhr
Kommt alle, die Ihr mühselig & beladen seid. Ich will Euch erquicken!
Ohne Titel, 2011
Filzstift auf den Spiegel der Herrentoilette
im KuBa, Saarbrücken
Linoldruck, Farbreste auf PVC
ca. 127 x 40 cm
Für „Der aus dem Rechteck tanzt“. Meinem ehemaligen Professor Bodo Baumgarten. Und anderen. Die aus dem Rechteck tanzten & immer noc tanzen.
Ohne Titel, (zu: „Invasionen“), 2011
Monotypie auf Bristolkarton, 50 x 65 cm
Privatbesitz
Druck vom Druck. Zweimal die Überschüssige Farbe des Druckes auf Papier abgedruckt.
Gestern war der Einbau. Farbige Fenster zu fotografieren ist wahrscheinlich eine Königsdisziplin der Fotografen. Ich bin kein Fotograf. Deswegen vermitteln die Bilder nur den Hauch einer Ahnung vom Leuchten & Glühen der Farben. Es ist fast eine Explosion in der von hms-Architekten gestalteten Werktagskapelle der Christkönigskirche in Backnang. Der Raum hat sich komplett verändert.
Am 20. November ist die Segnung der Fenster.
Ohne Titel, (zu: „Invasionen“), 2011
Zweifarbiger Linoldruck auf Bristolkarton
Druckstock ca. 30 x 42 cm, Papiergröße 50 x 65 cm
(Auflage 5)
Mein Beitrag zu dieser Ausstellung. Demnächst in Hamburg.
Vielleicht treffe ich da meinen ehemaligen Professor wieder. Täte mich freuen …
Eigentlich war schon fast alles gelaufen. Aber die mittlere Floatglas-Scheibe hat den Heat-Soak-Test nicht überlebt. Eine neue Scheibe wurde bedruckt (Helligkeit & Farbigkeit der Druckfarben sind in ungebranntem Zustand anders & nicht opak. Ändert sich aber während des Brennens).
Die Jünglinge müssen noch einmal in den Feuerofen.
Toll!
Ein Bild von mir als Teil einer Krimihandlung! Darauf muss man erst mal kommen!
„Steinreich“ heißt der saarländische Krimi von Karin Mayer und Lisa Huth.
Und der ist nicht nur toll, weil ich auf Seite 82 und auf Seite 143 erwähnt werde.
Sondern überhaupt. Mögen sie steinreich werden!
Toll!
Fundstück aus Leslie Hupperts Atelier:
Pigment, Öl auf Kunststoff, ca. 14,8 x 11 cm
Ohne Titel („Kohlkopf“), 2011
Bleistift in Skizzenbuch, ca. 21 x 13 cm
Hopplahopp im Vorbeigehen ging heute nicht. Kommt aber manchmal vor. Sollte eine Mütze vor komplexer Raumsituation werden. Aber Herbstzeit ist ja bekanntlich Kohlzeit. Rosenkohl, Rotkraut, Weißkraut, Kohlrabi oder Wirsing. Zum Beispiel. Ich mag ja sehr die Krautwickel, wie sie meine Mutter zubreitete. Dazu gab ’s Salzkartoffeln.
Fotos: Bärbel Gottschling-Djahandoust, Derix Taunusstein
Siebdrucke der Zeichnungen auf Floatglass. Gebrannt.
Die Jünglinge im Feuerofen.