Ohne Titel („Palette“), 2012
Acryl auf Papier, 21 x 29,7 cm
Aus verschiedenen Gründen werde ich hier in den nächsten Wochen leider nur sehr unregelmäßig Dinge einstellen können. Zum Beispiel arbeite ich wieder an größeren Leinwänden, die in aller Regel etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem denke ich viel nach. Über Malerei. Zum Beispiel.
Ohne Titel, 2012
Bleistift, Skizzenbuch, ca. 21 x 29,7 cm
Privtbesitz
Heute starb nach langer Krankheit mein Freund & Studienkollege Konrad. Vor einigen Wochen habe ich ihn noch getroffen & wir haben es wohl beide schon geahnt – obgleich sein Optimismus & sein Humor ungebrochen waren …
Ohne Titel, 2011
Bleistift, Skizzenbuch, ca. 21 x 26 cm
Zwischen intendierter Wirkung & tatsächlicher Wirkung liegt natürlich immer ein großer Unterschied. Was die Betrachtung von Kunst betrifft.
Kunst (Musik) wirkt zunächst emotional.
So gesehen liegt es immer beim Betrachter. Er spürt & lässt sich berühren (oder auch nicht). Möglicherweise kann das schon genügen, um die Kunst genießen verstehen zu können (oder auch nicht).
Die Interpretation eines Werkes setzt natürlich voraus, das ich z. B. über den Künstler, Entstehung & Kontext mehr als nur eine ungewisse Ahnung habe – also etwas Ahnung, Bildung & Wissen.
So kann ich mir ein Kunstwerk, das mich anfangs vielleicht nicht unbedingt emotional berührt, über den Verstand erschließen.
Die intellektuelle Auseinandersetzung ist vielleicht der Türöffner zum emotionalen Verständnis für das Werk.
Die vom Künstler intendierte Wirkung & die tatsächliche Wirkung auf den Betrachter müssen dabei nicht deckungsgleich sein.
Im Gegenteil.
Darin liegt die Freiheit des Betrachters Künstlers.