Meine Nische im „Herbstsalon“ (Arbeiten rechts).
Links: Zwei Arbeiten von Kollegin Leslie Huppert.
Adrian Rosendorffer schrieb einen kleinen Text über meine Arbeiten ins Saalblatt:
Armin Rohr
Wir sehen verzerrte, deformierte Gesichter, manchmal ohne Augen, zugleich faszinierend und abstoßend. Die Persönlichkeit wie ausgelöscht, vertraute Merkmale eines menschlichen Gesichts verdunkelt. Tiefschwarze Flächen, die Augen und Mund verschlingen, sind mehr als bloße Schatten.
Die Zeichnungen konfrontieren uns nicht nur mit den Figuren, sondern bestenfalls auch mit uns selbst. Das Bild wird zum Spiegel, der die eigene Identität in Frage stellt. Was bleibt, wenn das, was uns ausmacht, ausradiert oder mit heftiger Geste überzeichnet ist?
Es ist ein unbehagliches Gefühl, das diese Werke hervorrufen. Wir sind in der Nähe der Figuren, aber zugleich bleiben sie ungreifbar & verschlossen. Sie hinterlassen ein Gefühl der Unsicherheit & der Fremdheit.
Adrian Rosendorffer, September 2025
Kommt alle, die Ihr mühselig & beladen seid. Ich will Euch erquicken!
