Drei Jahre alt ist diese Stellungnahme von Prof. Michael Braum, dem
Vorstandsvorsitzenden der Bundesstiftung Baukultur
zum sog. vierten Pavillon:
„Das neue, für sich gesehen durchaus interessante Haus nimmt dem vorhandenen Ensemble die ‘Luft‚ die es zur Entfaltung seiner architektonischen Qualität dringend benötigt.“ Den Satz fand ich in einem leider nicht mehr existierenden Artikel auf der Seite der Bundesstiftung Baukultur.
Die Hochzeit meines lieben Freundes Martin verschlug uns nach Heilbronn. Ich war noch nie in Heilbronn.
Heilbronn macht den Eindruck einer riesigen Baustelle & tönt furchtbar laut. Zumindest in der Stadtmitte. Gegenüber der Kunsthalle Vogelmann. Klein & fein.
Eine Kunsthalle ist im allgemeinen kein Museum & im besonderen auch kein vierter Pavillon.
Meine Wand im Herbstsalon. Ausnahmsweise mal Fotos.
Herbstsalon 2011
24. September bis 2. Oktober 2011
Dienstag – Samstag: 14:00 – 19:00 Uhr
Sonntag: 11:00 – 19:00 Uhr
Montag geschlossen
Der Eintritt ist frei.
Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:
Julia Aatz, Dietmar Binger, Monika Bohr, Werner Constroffer, Mane Hellenthal, Tanja Holzer-Scheer, Juliana Hümpfner, Leslie Huppert, Petra Jung, Vera Kattler, Na Young Lee, Andrea Neumann, Sigrún Ólafsdóttir, Annette Orlinski, Armin Rohr, Martin Steinert, Veronika Witte
Kurator: Andreas Bayer
Vernissage
Freitag, 23. September 2011, 19:00 Uhr
Kommt alle, die Ihr mühselig & beladen seid. Ich will Euch erquicken!
Herbstsalon 2011
24. September bis 2. Oktober 2011
Dienstag bis Samstag: 14:00 – 19:00 Uhr
Sonntag 11:00 – 19:00 Uhr
Montag geschlossen
Der Eintritt ist frei.
Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:
Julia Aatz, Dietmar Binger, Monika Bohr, Werner Constroffer, Mane Hellenthal, Tanja Holzer-Scheer, Juliana Hümpfner, Leslie Huppert, Petra Jung, Vera Kattler, Na Young Lee, Andrea Neumann, Sigrún Ólafsdóttir, Annette Orlinski, Armin Rohr, Martin Steinert, Veronika Witte
Kurator: Andreas Bayer
Vernissage
Freitag, 23. September 2011, 19:00 Uhr
Kommt alle, die Ihr mühselig & beladen seid. Ich will Euch erquicken!
PS: Wegen der Baustellensituation werden Besucherinnen und Besucher gebeten, der Ausschilderung zu folgen.
PPS: Das Salongespräch am Donnerstag, 29. September, 19:00 Uhr fällt leider aus.
Freitag morgen war ’s noch dran, heute schon wieder abgewaschen. Möglicherweise war die Summe veraltet. Nicht nur der Goldpreis steigt ins Unermessliche. Auch die Kosten des vierten Pavillons steigen von Woche zu Woche.
Bereits im Dezember vergangenen Jahres war ich in Taunusstein bei Derix, wo zwei Musterfelder für die Fenster der Kapelle in Backnang hergestellt wurden. Die beiden Musterfelder zeigen das gleiche Motiv in unterschiedlicher Ausführung.
Ausführung in Floatglasmalerei, ca. 40 x 30 cm
6 mm Floatglas Optiwhite, Kanten geschliffen, malerisch bearbeitet durch Airbrush-Auftrag, Farbaufschüttung und Vertreibung, Handmalerei und Lasuren; die Scheiben mehrfach zwischengebrannt, als letzten Brand sekurisiert mit Heatsoaktestung (ESG-H); die Scribble-Bereiche im Fotoresistverfahren ausgestrahlt, farbige Scribble auf eine zweite ganzflächige Trägerscheibe aus 5mm Optiwhite satt aufgedruckt im Siebdruckverfahren, eingebrannt und Heatsoak getestet (ESG-H), anschließend beide Ebenen mit einem 2-Komponentensilikon ganzflächig laminiert, so dass die Mattigkeit der Sandstrahlung wieder nahezu aufgehoben wird.
Ausführung in mundgeblasenem Lambertsglas®, transparent oder Opal mit Farbüberfängen oder Farbdoppelüberfängen, ca. 40 x 30 cm
Farbige Echtantikgläser, ätztechnisch und malerisch bearbeitet, an den Stoßkanten exakt aufeinander eingeschliffen, die Echtantikgläser im Fotoresistverfahren sandgestrahlt und die farbigen Zeichnungen ebenfalls auf eine Trägerscheibe aus 5 mm Optiwhite satt aufgedruckt; die Scheiben sekurisiert und Heatsoak getestet (ESG-H) und mit dem Echtantikglas mit einem 2-Komponentensilikon nahezu blasenfrei auflaminiert.
So ähnlich steht das im Angebot. Klingt alles ziemich kompliziert.
Ist es auch.
(Anmerkung: Heat Soak Test: ESG-Gläser neigen materialbedingt in Einzelfällen dazu, durch Nickelsulfideinschlüsse auch noch nach Jahren spontan zu Bruch zu gehen. Der Gesetzgeber sieht deshalb für sicherheitsrelevante Anwendungen einen Heat Soak Test nach DIN EN 14179 und der Bauregelliste des DIBT vor, durch welchen entsprechende Gläser aussortiert werden können.)